Nicht jede Aufgabe braucht dieselbe Energie. Strategische Entscheidungen, komplexe Architekturentwürfe oder kritische Analysen gelingen am besten in biologischen Hochzeiten. Leichtere Reviews, Routinechecks und Reporting passen in weichere Abschnitte. Ordne Arbeit danach, wann das Gehirn die passende Mischung aus Fokus, Geduld und Kreativität hat. Nutze Labels für „tief“, „mittel“, „leicht“, damit Übergaben klarer werden. Bitte um Feedback nach zwei Wochen: Welche Sortierung half spürbar, welche stiftete Verwirrung, und was passt ihr an?
Die Idee ist reizvoll: Wenn ein Standort schließt, übernimmt der nächste. In der Praxis scheitert das ohne stabile Übergaberituale. Definiere klare Definitionen von fertig, schlanke Checklisten, kurze Loom- oder Audio-Updates und eine sichtbare Entscheidungshistorie. So versteht das nächste Team exakt, was als Nächstes dran ist. Plane Puffer für Rückfragen ein, statt perfekte Vollständigkeit zu erzwingen. Teste das Modell in kleinen Pilotketten, messe Durchlaufzeiten, Fehlerquoten und Zufriedenheit, und skaliere erst danach vorsichtig.
Kalender sind mehr als Slots; sie sind Energiepläne. Blocke fokustaugliche Inseln dort, wo dein Team mental hell ist, und verschiebe Verwaltungsaufgaben in Randzeiten. Markiere Übergabefenster sichtbar, damit niemand überrascht wird. Nutze Farben für Aufgabentypen und wiederkehrende Routinen. Ermutige alle, persönliche Warnsignale zu teilen: Wann kippt Konzentration, wann droht sozialer Jetlag? Mit zweiwöchentlichen Retro-Terminen prüft ihr, ob die Abfolge noch passt. Bitte um ehrliches Feedback und sammelt kleine, praxistaugliche Experimente.
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